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Triathlontag in lockerer Atmosphäre in Kirchentellinsfurt

Da es im Corona-Jahr 2020 so gut wie keine Wettkämpfe gibt, hat der baden-württembergische Triathlonverband einen dezentralen Triathlontag am 26.07. ausgerufen, an dem die Athleten im Ländle direkt vor ihrer Haustür einen Triathlon meistern konnten. Dabei sollte es nicht um Bestzeiten und Platzierungen gehen, sondern nur um den Spaß, die drei Disziplinen hintereinander zu absolvieren.

bwtv Triathlontag

Für den Raum Tübingen fiel die Streckenempfehlung zum Schwimmen auf den Badesee in Kirchentellinsfurt, die Radstrecke sollte über Pfrondorf und die alte Stuttgarter Straße bis zum Kreisel mit der B464 und dann genauso zurück zum See führen. Die Laufstrecke folgte dem Neckartalradweg bis zur Brücke bei Alteburg und auch da ging es den gleichen Weg zurück.

Es war ein „Do-it-yourself“-Triathlon, d.h. es gab keine Streckensperrungen, Wegweiser, Verpflegung, Helfer oder ähnliches. Nur ein Startfenster von 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr war vorgegeben, ansonsten war jeder in der Organisation frei und für die eigene Zeitnahme verantwortlich. Wechselzeiten wurden allerdings nicht gewertet. Zwei Kampfrichter des bwtv waren anwesend und verteilten leihweise Rettungsbojen an die Starter, um sicherzustellen, dass alle wieder wohlbehalten aus dem Wasser kamen.

Am Sonntagmorgen hatte der Himmel nochmal für frisches Wasser im Epplesee gesorgt. Rechtzeitig vor dem Start wurde es allerdings sonnig, sodass die Radstrecke durch den Schönbuch fast schon wieder trocken war. Für den Post-SV Tübingen waren Julia Anders, Theresa Beyrle, Amelie Rongen, Frank Brunecker, Klaus Diesch, Dario Galanti (der seinen ersten Triathlon überhaupt absolvierte), Marius Knisel, Jochen Schlieper und Jörg Schreiner (der schon beim Triathlon am K-furter See im Jahr 1985 dabei war) am Start.

Rad JuliaA TheresaB

Alle genossen die ruhige und ungezwungene Atmosphäre am See, die durch den lockeren Ablauf und die fehlende Zeitnahme herrschte. Das Wasser hatte mit gut 23°C ideale Schwimmtemperatur und für die 500m mussten die Athleten den See in etwa einmal von Nord nach Süd durchqueren und wieder zurück. Die Wasservegetation im See war verhältnismäßig schwach, sodass es sich gut schwimmen ließ. Die Radstrecke begann gleich mit dem Anstieg nach Pfrondorf, um auf Temperatur zu kommen. Die lange Gerade zum B464-Kreisel war gut zu fahren, da sich der Autoverkehr am Sonntagvormittag in starken Grenzen hielt.

Lauf JuliaALauf TheresaB

Zurück am See ging es noch in den Laufschuhen den Neckartalradweg entlang, den sich die Athleten mit zahlreichen (Nicht-Triathlon-)Radlern teilen mussten. Da es jedoch ohnehin nicht um Bestzeiten ging, war das kein Problem. Alle Triathleten freuten sich über diese besondere „Wettkampf“-Form und die tolle Atmosphäre – so ganz ohne Zeitdruck.“

Bilder: Frank Brunecker und Julia Herrmann

 

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